Praktikum in Berlin

In der Kategorie Praktikum finden Studierende der Berliner Hochschulen sowohl Angebote für Pflichtpraktika, als auch für freiwillige Praktika von Unternehmen aus Berlin, Brandenburg und ganz Deutschland. Sofern der gesetzliche Mindestlohn keine Gültigkeit hat, gilt bei stellenwerk für Praktikumsangebote eine monatliche Mindestvergütung von 300 Euro.

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Praktikum Berlin

Berlin ist eine Millionenstadt. Mit tausenden Unternehmen warten auf Studenten mehr Praktikumsplätze, als die meisten annehmen. Dabei ist ein Praktikum nicht immer beliebt, besonders bei Studenten an den herausfordernden Berliner Universitäten. Neben den stressigen Lernzeiten während des Semesters wartet da in den Semesterferien keine Erholung, sondern eine Vollzeitstelle im Praktikum, was meistens nicht oder unterirdisch bezahlt wird. Ganz zu schweigen von den Anforderungen, mit denen sich Studenten für einen Praktikumsplatz bewerben müssen.

Trotzdem gibt es gute Gründe für ein Praktikum in Berlin. Selbst wenn du nicht in der Hauptstadt studierst, sondern nur für das Praktikum nach Berlin ziehst, lohnt sich diese Chance allemal. Berlin ist nicht nur die Künstlermetropole Deutschlands, sondern beherbergt gleichzeitig auch die größten Standorte vieler weltweit führenden Unternehmen. Welcher Student möchte kein Arbeitszeugnis von einem Großunternehmen noch vor dem Abschluss in der Tasche haben? Aber nicht nur das Arbeitszeugnis ist ein guter Grund, sich für ein Praktikum in Berlin zu bewerben.

3 Gründe für ein Praktikum in Berlin

Der häufigste Grund für viele Studenten, die sich für einen Praktikumsplatz bewerben, ist der Schein für das Abschlusszeugnis. Ohne diese Anforderung würden sich viele Unternehmen nach Praktikanten vergeblich umschauen. Wenn du auch zu dieser Kategorie der Scheinesammler gehörst, dann können dich die folgenden Argumente vielleicht davon überzeugen, dass ein Praktikum mehr ist, als ein Schritt Richtung Abschluss:

  1. Ein Praktikumsplatz hilft dir bei deinem weiteren Studium. Aus diesem Grund ist es für einige Studiengänge sogar Pflicht, eine Vorpraxis zu absolvieren. In diesem Rahmen erfährt der Student ganz praktisch, wie das erlernte Wissen angewendet wird und kann sich in der Folge theoretische Zusammenhänge viel einfacher merken.
  2. Praktikanten können in Erfahrung bringen, was sie sich für den Berufseinstieg wünschen. Und auch, was nicht. Als Praktikant wirst du meistens in Vollzeit eingesetzt, was bedeutet, dass du den realen Arbeitsalltag mitbekommst. Falls dir das so gar nicht passt, hast du im Studium immer noch die Möglichkeit, eine andere Richtung einzuschlagen. Nach dem Abschluss gestaltet sich das schwieriger.
  3. Praktika helfen dir beim Berufseinstieg. Nicht selten verbleiben Praktikanten nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit als bezahlter Werkstudent im Unternehmen und werden nach dem Abschluss sogar übernommen. Gerade bei Berliner Topunternehmen lohnt sich diese Vorgehensweise.

Diese drei Gründe sollten genügend Ansporn sein, ein Praktikum in Berlin nicht mehr nur noch als lästige Pflichtveranstaltung anzusehen. Wenn du dich nun durch den Berliner Arbeitsmarkt gekämpft hast und einen passenden Praktikumsplatz entdeckst, dann lohnt es sich, auch über die Gehaltsfrage nachzudenken.

All about the money? Warum das bei einem Praktikum in Berlin nicht der Fall ist.

Berliner Unternehmen unterscheiden zwischen zwei Arten von Praktikanten. Auf der einen Seite gibt es Pflichtpraktikanten, für die das Praktikum vorgeschriebener Teil ihres Studiums ist. Die meisten Unternehmen schreiben hierfür Stellenangebote aus, da bei dieser Regelung gesetzlich kein Lohn gezahlt werden muss.

Die andere Seite besteht aus freiwilligen Praktikanten, die vor, während oder nach dem Studium zusätzliche Praxiserfahrung sammeln wollen. In diesem Fall sind Berliner Unternehmen dazu verpflichtet, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. 

Da du als Student meistens zu der ersten Kategorie gehörst, sind Praktika, besonders in Vollzeit, nicht immer einfach zu bewerkstelligen. Schließlich muss auch während eines dreimonatigen Praktikums weiter die Miete gezahlt werden und Studentenfutter muss auch irgendwie vorhanden sein. Viele Berliner Unternehmen haben diese Misere erkannt und bieten deshalb mindestens eine Aufwandsentschädigung oder eine Entlohnung auf 450-Euro Basis an. Auch wenn diese Beträge dir keinen Urlaub in der Karibik finanzieren, lohnt sich diese kleine Finanzspritze besonders bei ganzen Praxissemestern.

Vor der Bewerbung für ein Praktikum in Berlin: Das musst du wissen!

Viele Praktikumsplätze werden intern im Unternehmen vergeben, meist nach Studentenmessen oder Karrieretagen. Aus diesem Grund lohnt es sich, auch mal einen freien Tag zu opfern und sich auf die Suche nach richtig interessanten Möglichkeiten zu begeben. Eine große Menge an Stellenangeboten läuft aber auch nicht intern, sondern über Jobbörsen ab. Eine Bewerbung auf diese Stellenangebote für Praktika in Berlin unterscheidet sich von einer Bewerbung um einen ganz normalen Job. Mit den folgenden Tipps triffst du immer den richtigen Ton:

  • Das Wichtigste bei einer Bewerbung um ein Praktikum sind vollständige Bewerbungsunterlagen. In den Stellenausschreibungen wird meistens genau geschrieben, welche Unterlagen das Unternehmen von dir erwartet. Fehlende Unterlagen können schnell dazu führen, dass deine Bewerbung im Mülleimer landet, auch wenn sie ansonsten top formuliert ist.
  • Auch wenn es sich nicht um eine Bewerbung für einen richtigen Job handelt, sollten Umgangssprache und Floskeln im Anschreiben vermieden werden. Rechtschreibfehler, ein seitenlanges Motivationsschreiben und eine Wiederholung der Informationen aus dem Lebenslauf sind keine gute Idee. Besser ist ein moderner, höflicher und individueller Ton bei tadelloser Rechtschreibung.
  • Der Bezug zum Berliner Unternehmen ist auch bei einer Bewerbung um ein Praktikum der entscheidende Schritt, mit dem deine Bewerbung steht oder fällt. Dem Personaler sollte direkt deutlich werden, warum gerade du in genau diesem Unternehmen ein Praktikum machen solltest.
  • Die Optik hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Erfolg deiner Bewerbung. Es lohnt sich, in ein professionelles Layout zu investieren, das du auch für den Berufseinstieg wiederverwenden kannst.

Diese vier Tipps helfen dir dabei, eine strukturierte Bewerbung zu verfassen, die sich von anderen abhebt und Eindruck hinterlässt. Wenn dieses Vorgehen funktioniert hat und die ersten Vorstellungsgespräche anstehen, dann lohnt sich eine finale Checkliste vor der Zusage.

Deine Checkliste für den Start als Praktikant in Berlin

Bei allem Enthusiasmus nach der Zusage für einen guten Praktikumsplatz müssen auch ein paar formale Bedingungen beachtet werden, damit dir das Praktikum tatsächlich angerechnet wird. Mit der folgenden Checkliste hast du einen guten Überblick, dennoch sollten auch die individuellen Anforderungen deines Studiums genau beachtet werden.

 ✔  Alle Praktikanten im Praxissemester müssen sich im Studienbüro abwesend melden und das Praktikum eintragen lassen. Eine Exmatrikulation aufgrund versäumter Rückmeldefristen ist eher unangenehm.
 ✔  Das Plichtpraktikum muss meistens beim Prüfungsausschussvorsitzenden angemeldet werden, bevor es eingetragen werden kann. So ersparst du dir langwierige Prozesse, falls dein Praktikumsplatz doch nicht den formalen Anforderungen genügt.
 ✔  Während des Praktikums muss ein Bericht angefertigt werden, damit es später anerkannt wird. Dieser Bericht kann gut und gerne 10 Seiten umfassen, weshalb sich ein Start schon während des Praktikums in Berlin lohnt.
 ✔  Die Regelungen für Urlaub und Krankheitsfall sollten vertraglich festgehalten werden. Auch die Frage nach dem Gehalt sollte schriftlich niedergelegt werden.