Deckblatt Bewerbung – Der erste Eindruck zählt (inkl. Muster und Vorlage)

Kategorie: Bewerbung

Bei einer Bewerbung lohnt es sich manchmal, das Prozedere zu hinterfragen. Was ist eigentlich das Ziel von perfekt aufeinander abgestimmtem Lebenslauf und Anschreiben? Der Fokus sollte immer auf einer überzeugenden Selbstpräsentation liegen, die dich von anderen Bewerbern abhebt. Jede Information, jedes Design und jeder Satz sollten daher diesem Ziel untergeordnet werden.

Manche Bewerber wählen zu diesem Zweck ein besonderes Stilmittel: Das Deckblatt. Die Meinungen über diese Methode gehen auseinander. Während die einen Personaler gerne direkt auf der ersten Seite einen Eindruck von dem Kandidaten bekommen, halten andere diese Vorgehensweise für eine zu starke Selbstdarstellung. Aus diesem Grund solltest du, wenn du ein Deckblatt für deine Bewerbung in Betracht ziehst, großen Wert darauf legen, die richtige Vorgehensweise zu finden. Mit der richtigen Strategie erreichst du nämlich genau das, was du möchtest: Mehr Aufmerksamkeit und Individualität.

Wie sieht also das perfekte Muster für dein Deckblatt aus? Welche Informationen sollten darauf abgebildet werden und welche besser nicht? Was spricht für und was gegen die Verwendung eines Deckblatts in der Bewerbung? Rund um diese Fragen findest du hier Antworten. Verpasse außerdem nicht die fünf Tipps rund um deine eigene Formatierung.

Vor- und Nachteile eines Deckblatts: Du entscheidest!

Ein Deckblatt in einer Bewerbung ist kein Muss. Im Gegenteil: Es ist keine geläufige Praxis. Normalerweise bildet das Anschreiben die erste Seite der Bewerbungsunterlagen. Die Nachteile davon liegen allerdings auf der Hand: Eine Seite voll Text spricht das Auge weniger an, als ein ausgefeiltes Design, das die wichtigsten Daten in Szene setzt.

Daneben gibt es aber auch noch weitere Vorteile:

✓ Sympathie und Neugier. Ein Deckblatt signalisiert automatisch, dass sich da jemand Mühe gegeben hat und echtes Interesse am Job hat. Ein professionelles Bewerbungsfoto weckt zusätzlich die Neugier, herauszufinden, wer denn dahintersteckt. Und schon werden deine Bewerbungsunterlagen geöffnet.

✓ Kreativität. Falls du deine Bewerbung an ein Unternehmen richtest, das viel Wert auf Individualität und Kreativität legt, machst du mit einem Bewerbungsdeckblatt nichts falsch. Im Gegenteil: Mit der richtigen Vorlage sprichst du das kreativ geschulte Auge direkt positiv an.

✓ Wiedererkennungswert. Während der Personaler bei einer rein textlichen ersten Seite erst lesen muss, um wen es sich da handelt, wird das Deckblatt zum Aushängeschild. Und Personaler sparen sich gerne Arbeit.

Neben diesen drei positiven Effekten eines Deckblatts in Bewerbungen gibt es aber auch Argumente, die gegen eine Verwendung sprechen. Letzten Endes musst du die beiden Seiten gegeneinander abwägen und von Fall zu Fall entscheiden.

  • Hohe Datengröße. Bewerbungsbilder müssen eine hohe Auflösung haben, um den professionellen Eindruck zu unterstreichen. Das kann schnell zu einer langen Ladezeit und damit zu einem höheren Arbeitsaufwand führen. Immer eine schlechte Karte.
  • Ungünstige Druckansicht. Du weißt nie, welches Gerät der Personaler verwendet, um deine Bewerbungsunterlagen auszudrucken. Da sieht die perfekte Vorlage schnell aus, wie das Word-Chaos eines Anfängers.
  • Abschreckende Selbstdarstellung. Durch zu große Bewerbungsfotos auf der ersten Seite entsteht manchmal der Eindruck von einem (zu) hohen Selbstbewusstsein. Nicht umsonst wollen Firmen daher manchmal gar keine Bewerbungsbilder erhalten. Der Fokus sollte schließlich auf den Qualifikationen liegen. Für einige Jobs, zum Beispiel in der Kreativbranche, können genau solche Fotos jedoch genau das Richtige sein.

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Deckblatt Bewerbung: Was muss drauf?

Auch darüber streiten sich die Geister. Definitiv keine gute Idee ist aber, auf der ersten Seite das Bewerbungsfoto einfach in ein schönes Muster einzubinden. Das hilft dem Personaler zwar auch dabei, einzuordnen, welches Gesicht sich da bewirbt, mehr erreichst du aber nicht. Die folgenden Informationen gehören daher auf jedes gute Bewerbungsdeckblatt:

✓ Eine Überschrift. Bewerbung als ___ ist immer passend. Aber auch der einfache Titel Bewerbung passt. Schau dich am besten nach Vorlagen online um und finde heraus, welcher Titel am besten zu deinem individuellen Fall passt.

✓ Die Bewerbungsnummer. Insbesondere große Firmen schreiben parallel viele Jobs aus. Die Angabe der Bewerbungsnummer hilft so dem Personaler dabei, deine Bewerbung direkt einzuordnen. Ein großer Pluspunkt.

✓ Die Berufsbezeichnung. Das gehört entweder in den Titel oder unter deinen Namen.

✓ Deine Kontaktdaten. Name, Adresse, Mail und Handynummer auf der ersten Seite haben viele Vorteile. Außerdem verbindest du damit den subtilen „Call to Action“. Du möchtest ja schließlich kontaktiert werden.

✓ Anlagenverzeichnis. So weiß der Personaler direkt, was ihn erwartet. Oder was auch nicht. In jedem Fall ein Vorteil für beide Seiten.

✓ Das Bewerbungsfoto. Weder zentral, noch prominent. Am besten eingebunden in eine hochwertige Vorlage, die es in den richtigen Rahmen setzt.

Mit diesen Inhalten liegst du selten daneben. Am besten hilft es dir, selbst auf die Suche nach Vorlagen im Internet zu gehen, die dich ansprechen. Denn dann wird dein Deckblatt auch den Personaler überzeugen. Ein paar Muster zum runterladen findest Du hier.

5 Tipps für dein perfektes Deckblatt

Jetzt hast du eine Grundlage, um zu entscheiden, ob ein Deckblatt bei deiner Bewerbung eine gute Idee ist. Außerdem weißt du, welche Inhalte in das Muster eingefügt werden sollten. Bleibt nur noch die Frage nach dem Muster selbst. Bei der Auswahl kannst du dich an folgende Tipps halten:

1. Wähle ein Muster, dass auf den ersten Blick einen übersichtlichen Eindruck macht. Wenn du erst lange brauchst, um den Aufbau zu verstehen, dann wird es dem Personaler ähnlich gehen. Versteckte Zeilen und übereinandergelegte Textfelder sind keine gute Idee.

2. Weißraum lautet das Zauberwort. Es bedeutet ganz schlicht, dass bei deinem Bewerbungsdeckblatt viel weiße Fläche zu sehen sein sollte. Das suggeriert Professionalität im Gegensatz zu einem Deckblatt, das mit Informationen komplett überladen ist.

3. Dein Bewerbungsfoto sollte in dem Muster eingebunden werden, allerdings nicht als zentrales und dominantes Element. Sonst geht dir erstens der Weißraum und zweites der Fokus flöten.

4. Achte auf ein Muster, dass in verschiedene Dateiformate konvertiert werden kann. Viele Unternehmen fordern bestimmte Dateitypen an, da diese nur so von ihren Programmen gelesen werden können. Inkompatibilität bedeutet da schnell das Aus.

5. Probiere verschiedene Vorlagen für ein Deckblatt aus, für das du dich final entscheidest. Das bedeutet zwar auf den ersten Blick mehr Aufwand, aber es lohnt sich. So hast du ein Aushängeschild für jede weitere Bewerbung, das dir auch wirklich gefällt.

Muster Deckblätter als Vorlagen für deine Bewerbung

Hier stellen wir dir verschiedene Muster als PDF- und Word-Dokument zur Verfügung. Einfach runterladen und mit deinen eigenen Daten überarbeiten.

 

Deckblatt 1 (PDF)  

Deckblatt 1 (Doc)

 

 

 

Deckblatt 2 (PDF)   

Deckblatt 2 (Doc)

 

 

 

Deckblatt 3 (PDF)   

Deckblatt 3 (Doc)

 

 

 

Deckblatt 4 (PDF)   

Deckblatt 4 (Doc)

 

 

 

Deckblatt 5 (PDF)   

Deckblatt 5 (Doc) 

 

 

 

Deckblatt 6 (PDF)   

Deckblatt 6 (Doc)

 

 


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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.